Pumps und High Heels elegant hoch hinaus
Es gibt sie in hoch, nicht ganz so hoch, spitz, rund, knallbunt, grau, rot, grün, gelb schlichtweg in allen Variationen und Kreationen. Sie machen Frauen in einer Minute mindestens um drei Zentimeter größer und die normale Frau zur Dame.
Der Pumps ist seit dem 17./18. Jahrhundert wohl die klassischste Form der eleganten Fußbekleidung und findet sich in fast jedem weiblichen Schuhschrank wieder. Zu Beginn waren sie dem zu kurz geratenen König Ludwig XV. In Frankreich vorbehalten. Im Laufe der französischen Revolution wurden sie jedoch vom weiblichen Geschlecht annektiert und für seine Zwecke eingesetzt. Denn ein Schuh mit Absatz war ein Zeichen für Reichtum und Adel und was eignete sich besser, um die Schönheit einer Frau zu unterstreichen?

© Lev Dolgatshjov
In den 50er Jahren verlieh der Pumps seiner Trägerin einen sexuell verruchten Ruf, in den 60ern gehörten sie zur Businesskleidung und heute einfach nur zum guten Ton. 2008 bestechen sie in Weiß und mit hellen Tönen oder auffallend farbig in Metallic. Die Form des Pumps wird wieder spitzer mit Keilsohle (Wedges) oder Stillettos.
Waghalsigere Frauen bevorzugen jedoch die Luxus-Version aller Pumps: die High-Heels. Dieser Schuh auf dem nur der geübte Fuß das Kopfsteinflaster bewältigt hat einen Absatz von über zehn Zentimeter und lässt nicht nur Frauenherzen höher schlagen. Richtig getragen zum passenden Anlass und Outfit erheben High-Heels jede Frau zur Göttin mit Blickfang-Garantie. Sie machen unglaublich lange Beine und wirken verführerisch und sexy. Einziger Feind dieser verführerischen Schuhe ist die Straße. Risse, Löcher, Gitter und Fugen im Asphalt können jeden Pumps ruinieren. Deshalb sollte man das Gehen ein wenig üben und nach einer Weile wird man merken, dass man für solche Hindernisse eine Art sechsten Sinn entwickelt.
Dieser hilft jedoch in Höhen jenseits der 14-Zentimeter-Absätze kaum noch. Diese High-Heel-Variationen haben sich aus guten Gründen Bezeichnungen wie Fetish-Heels, Ballettheels oder auch Skyscraper (Wolkenkratzern) erworben, denn ihre Trägerin benötigt mehr als geübte Füße.
